Richtfunk2021-10-20T10:37:40+02:00

Ihr Weg zur Richtfunk Anbindung

Die Richtfunk Anbindung ist eine Möglichkeit des Internetzugangs über die so genannte Luftschnittstelle an das jeweilige Backbone des Internet Service Provider (ISP). Voraussetzungen zur erfolgreichen Installation sind u. a.:

  • max. 30 km Distanz

  • Sichtverbindung sog. „Line of sight“

  • Genehmigungen am Gebäude

Unverbindlich Preis & Verfügbarkeit anfragen

Bandbreite

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Was ist Richtfunk

Richtfunk ist ein hochmoderner Highspeed-Internetzugang, bei dem die Datenübertragung auf der „letzten Meile“ zwischen Kundenstandort und Backbone über eine Richtfunkverbindung („WLL“ = Wireless Local Loop) realisiert wird.

Die Dienstleistung besteht aus der Bereitstellung der Datenanbindung sowie einem Endgerät (Customer Premises Equipment – „CPE“ als Abschlusseinheit zur Anbindung an das Internet inklusive vom und zum Internet bzw. zur Anbindung eines IP-kompatiblen Kundennetzwerks („LAN“).

WLL ist die Alternative zu klassischen Internetanschlüssen die über Kupfer- oder Glasfaserinfrastruktur realisiert werden. Sie eignet sich auch besonders als kostengünstige Hauptleitung für entlegene Standorte, kann aber auch als effektives Backup mit eigener Infrastruktur eingesetzt werden.

Internet Services via Richtfunk eignen sich ideal für Unternehmen, die

  • Bedarf an sehr hohen Bandbreiten haben
  • keinen Glasfaseranschluss im Haus haben
  • hohe Verfügbarkeiten wünschen
  • besonderen Wert auf Medienredundanz legen
  • eine schnelle Realisierung und Bereitstellung von hohen Bandbreiten benötigen

WLL bietet eine flexible, sichere und schnelle Möglichkeit der Datenanbindung, die eine ideale Basis sowohl für einen hochwertigen Internetzugang als auch für Internet basierte VPN (Virtual Private Network) oder Telefonie darstellt.

Vorteile von Richtfunk

Funktionsweiseise der Richtfunkanbindung

Die Richtfunkanbindung erfolgt über die so genannte Luftschnittstelle an das jeweilige Backbone des Internet Service Provider (ISP). Dabei stehen Ihnen skalierbare Bandbreiten mit bis zu 800 Mbit/s im Up- und Downstream zur Verfügung.

Zur Herstellung einer Richtfunkverbindung sind die folgenden Komponenten notwendig:

  • ein Richtfunksystem, welches am Kundenstandort aufgebaut wird, eine Genehmigung dies zu tun mittels einer Gebäudeeigentümererklärung (GEE), ein Richtfunksystem am nahegelegenen Carrier-Basisstation, die Prüfung der Sichtverbindung zwischen diesen beiden Standorten („Line of sight“-Check) eine Ortsbegehung beim Kunden, bei der die baulichen Aspekte geprüft bzw. festgelegt werden, und eine lizensierte Funkfrequenz von der BNetzA.
  • Bereitstellung bzw. Installation und Betrieb aller Komponenten, bis auf die GEE (und evtl. notwendige Inhouse-Verkabelung), welche vom Kunden beigestellt werden muss, wird durch den Richtfunk-Anbieter sichergestellt.

Das Richtfunksystem besteht aus einer Richtfunkantenne, einer „Outdoor Unit“ (ODU), einer „Indoor Unit“ (IDU), den notwendigen Verbindungskabeln inkl. Befestigungsmaterial und bleibt im Eigentum von Richtfunk-Anbieter. Die IDU wird mit dem entsprechenden Carrier-Router verbunden und der Internet Service via Richtfunk dem Kunden bereit gestellt.

Aufbau einer Richtfunkanbindung

Aufbau einer Standleitung

Voraussetzungen beim Kunden

  • Maximal 30 km Distanz zum nächsten Richtfunkstandort
  • Sichtverbindung „Line of Sight“ zwischen dem Kundenstandort und dem Richtfunkstandort. Von Line-of-Sight (LOS) – spricht man, wenn sich die Antennen an den jeweiligen Endpunkten einer Funkstrecke „sehen“ können.
    • LOS-Verbindungen kommen meist bei Systemen mit hohen Anforderungen an Datenrate, Verfügbarkeit und Reichweite der Funkstrecke zum Einsatz. Richtfunkstrecken sind grundsätzlich LOS.
    • LOS muss für jede einzelne Strecke vor Ort geprüft werden.
  • Genehmigung der Installation des Richtfunksystems und damit verbundenen Arbeiten am Gebäude mittels der Gebäudeeigentümererklärung (GEE)
  • Gebäudetechnische Voraussetzungen (Statik, etc.), die eine Anbringung des Richtfunksystems möglich machen.
  • Sind für die Installation des Richtfunksystems zusätzliche Arbeiten notwendig, sind die Mehrkosten durch den Kunden zu übernehmen bzw. die Arbeiten selber zu erbringen. Zum bzw. am Installationsort des Routers stellt der Kunde eine ausreichende Inhouse-Verkabelung und Stromversorgung zur Verfügung.

Realisierung

  • Im Wireless-Local-Loop wird die Strecke von dem Dachstandort einer Basisstation zum Standort des Endkunden durch ein Funkfeld – z.B. mit einer Frequenz von 26 GHz – überbrückt.
  • Die Antenne am Dachstandort des Kunden muss mit der Antenne des Dachstandortes der Basisstation eine ununterbrochene Sichtverbindung haben.
  • Auf dem Dach des Endkundenstandorts ist eine Antenne mit einer Sende-Empfangseinheit, die Outdoor-Unit (ODU), zu montieren.
  • Der Endkunde schließt sein Netz an eine Schnittstelle der Indoor-Unit (IDU) an. ODU und IDU sind durch ein Kabel zu verbinden.

Genereller Ablauf

Die Beauftragung von Internet Services via Richtfunk erfolgt stufenweise:

  1. Prüfung der generellen Verfügbarkeit
  2. Kapazitäts- bzw. Bandbreitenanfrage bei der regionalen Netzplanung
  3. Vertragsunterschrift, Einholen der GEE und Beauftragung
  4. Beauftragung des „Line of Sight“-Check
  5. Ortsbegehung zur Klärung der baulichen Maßnahmen
  6. Beantragung der Richtfunkfrequenz bei der BNetzA

Provider

Anbieter Produkt
Vodafone Vodafone Internet Connect basic (WLL)
qsc Plusnet WLL business
Avaya Avaya Eco Internet (WLL-Direktanschluss)

Die Experten von Savecall bieten ihnen gerne einen unverbindlichen Marktüberblick für ihren Standort mit den garantiert besten Preisen.

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Ronald Bals

Key Account Consultant

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